{"id":1282,"date":"2021-11-29T07:43:37","date_gmt":"2021-11-29T06:43:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.keramiksymposium-roemhild.de\/ksr\/?page_id=1282"},"modified":"2021-11-29T07:51:05","modified_gmt":"2021-11-29T06:51:05","slug":"herzog-bernhard-schule-roemhild","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.keramiksymposium-roemhild.de\/ksr\/herzog-bernhard-schule-roemhild\/","title":{"rendered":"2021 Garten Herzog Bernhard-Schule R\u00f6mhild"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Geist des Ortes durchstreift R\u00f6mhild<br \/>\n<\/strong>Freies Wort 29.10.2021<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>In K\u00fcrze wird in R\u00f6mhild ein weiteres Kunstwerk in der \u00d6ffentlichkeit zu sehen sein, das von einer Teilnehmerin des Internationalen Keramik-Symposiums 2015 erschaffen wurde. Kurt Lautensack<\/p>\n<p><strong><a class=\"fancybox image\" href=\"https:\/\/www.xn--hbs-rmhild-icb.de\/wp-content\/uploads\/2111-Kunst-Schule.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16555 size-large\" src=\"https:\/\/www.xn--hbs-rmhild-icb.de\/wp-content\/uploads\/2111-Kunst-Schule-800x462.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" srcset=\"https:\/\/www.xn--hbs-rmhild-icb.de\/wp-content\/uploads\/2111-Kunst-Schule-800x462.jpg 800w, https:\/\/www.xn--hbs-rmhild-icb.de\/wp-content\/uploads\/2111-Kunst-Schule-300x173.jpg 300w, https:\/\/www.xn--hbs-rmhild-icb.de\/wp-content\/uploads\/2111-Kunst-Schule-768x444.jpg 768w, https:\/\/www.xn--hbs-rmhild-icb.de\/wp-content\/uploads\/2111-Kunst-Schule.jpg 1039w\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"370\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>R\u00f6mhild. Das Kunstwerk ist eine Gro\u00dfkeramik der K\u00fcnstlerin Sylvia Nagy \u2013 es bekommt seinen Platz auf dem Gel\u00e4nde der Herzog Bernhard-Schule im Bereich der Weggabelung \u201eAn der Spring\/Steinweg\u201c. Sylvia Nagy aus den USA geh\u00f6rte zu den acht Teilnehmern des X. Internationalen Keramiksymposiums 2015 in R\u00f6mhild, erkl\u00e4rte Marion Martin Vorstandsmitglied des F\u00f6rdervereins \u201eInternationales Keramiksymposium R\u00f6mhild e.\u200aV.\u201c Das Motto des damaligen Symposiums lautete \u201eGenius Loci, der Geist des Ortes\u201c. Mit dem Motto sollte Bezug genommen werden auf die lange Tradition, auf die der Workshop in R\u00f6mhild zur\u00fcckblicken konnte. Bereits mit der Gr\u00fcndung des F\u00f6rdervereins im Jahre 2007 hatte sich der Initiativkreis die anspruchsvolle Aufgabe zum Ziel gesetzt, diese Tradition der Symposien wieder aufleben zu lassen. Denn bereits von 1975 bis 1993 hatte sich in R\u00f6mhild das Internationale Keramiksymposium etabliert, das bis 1990 zu den bedeutendsten Keramiksymposien im \u00f6stlichen Europa geh\u00f6rte und l\u00e4ngst ein \u201eMarkenname\u201c war. Das sollte 15 Jahre sp\u00e4ter \u2013 im Jahr 2008 \u2013 seine Fortsetzung finden. Das damalige Motto lautete \u201eWie Ph\u00f6nix aus der Asche\u201c, was durchaus dem entsprach, was sich seitdem in R\u00f6mhild entwickelt hatte und in alle Erdteile ausstrahlte, betrachtet man die internationale Teilnehmerschaft. Inzwischen laufen die Vorbereitungen f\u00fcr das XII. Keramiksymposium 2022, zu dem bereits der Bewerbungszeitraum im September 2021 geendet hatte.<\/p>\n<p>Teilgenommen hatte 2008 auch der Keramiker Peter Weber aus K\u00fchndorf, der zum Thema \u201eHydrothermales Brennen\u201c, einer uralten keltischen Brenntechnik, einen keltischen Brennofen aus Ton nachgebaut hatte. Er ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Aufstellung der Gro\u00dfkeramik der US-K\u00fcnstlerin. Denn die bisher bei den Symposien hergestellten Kunstwerke versuche der F\u00f6rderverein nat\u00fcrlich auch auszustellen, erkl\u00e4rte Marion Martin, die im Vorstand f\u00fcr Ausstellungen verantwortlich ist. Dabei verwies sie auf die gegenw\u00e4rtig stattfindende Schaufenster-Aktion in R\u00f6mhild, bei der verschiedene Ausstellungsst\u00fccke pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n<p>Weitere Kunstwerke sind im Museum sowie im R\u00fcstsaal des Schlosses Gl\u00fccksburg zu sehen. Verst\u00e4ndlich, dass die Symposiums-Teilnehmer irgendwann und irgendwo auch ihre Werke sehen m\u00f6chten. Doch daf\u00fcr immer die geeigneten Standorte zu finden, so Martin, sei gar nicht so einfach. Denn ein solches Kunstwerk soll einerseits der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich sein, andererseits nat\u00fcrlich auch eine gewisse Sicherheit garantieren, was den Standort betreffe.<\/p>\n<p>So stand auch das Problem bei der Suche nach einem geeigneten Platz f\u00fcr die Gro\u00dfskulptur der K\u00fcnstlerin Sylvia Nagy. Gebrannt worden sei sie nach der K\u00fcnstlervorlage und den dazu von Nagy genau beschrieben Angaben 2018 vom Keramiker Armin Rieger, der inzwischen leider verstorben ist. Die Installation am genannten Standort an der Regelschule erm\u00f6glichte Schulleiter Ralf Schellenberger, selbst Mitglied im F\u00f6rderverein, w\u00e4hrend Keramiker Peter Weber gemeinsam mit Handwerker-Fachmann und Vereinsmitglied Rolf M\u00fcller aus R\u00f6mhild die Aufstellung \u00fcbernommen hat. Die f\u00fcr die Aufstellung der Gro\u00dfkeramik erforderliche Betonfl\u00e4che von drei mal vier Metern wurde vom Landschaftsbau Stephan Sch\u00fcler gegossen. Der st\u00e4dtische Bauhof transportierte die Teile zur Schule. Und nat\u00fcrlich sind beim Aufstellen der Skulptur auch helfende H\u00e4nde gerne gesehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-16551\" src=\"https:\/\/www.xn--hbs-rmhild-icb.de\/wp-content\/uploads\/2111-Kunst-Schule-2.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" srcset=\"https:\/\/www.xn--hbs-rmhild-icb.de\/wp-content\/uploads\/2111-Kunst-Schule-2.jpg 365w, https:\/\/www.xn--hbs-rmhild-icb.de\/wp-content\/uploads\/2111-Kunst-Schule-2-226x300.jpg 226w\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"297\" \/><\/p>\n<p>Eine solche Skulptur mit einer H\u00f6he von etwa zweieinhalb Metern sei nicht in wenigen Stunden erledigt, erkl\u00e4ren die beiden Fachm\u00e4nner, weil es dabei eine Menge zu beachten gebe. Die Einzelteile bestehen aus Grau- und Schwarzton, wobei die gr\u00f6\u00dferen Teile mit einer Stahlbewehrung versehen sind. Die Einzelteile m\u00fcssen zun\u00e4chst vor Ort einander angepasst werden, um nach weiteren n\u00f6tigen Vorbereitungen in der Werkstatt oder vor Ort verklebt zu werden. Der in den Teilen vorhandene Hohlraum wird zur weiteren Stabilit\u00e4t vorher ausgesch\u00e4umt. Au\u00dferdem m\u00fcsse der Standort trocken sein, um eine gute Bodenhaftung beim Kleben der beiden S\u00e4ulen zu erreichen. Nicht unwesentlich ist beim Zusammenf\u00fcgen und Aufstellen vor allem das m\u00e4chtige Gewicht der Keramikteile. Wenn die gesamte Skulptur steht, soll das Kunstwerk schlie\u00dflich ein ansprechendes Bild abgeben. Verantwortlich f\u00fcr die Aufstellung zeichnet der F\u00f6rderverein.<\/p>\n<p>Zur K\u00fcnstlerin<\/p>\n<p>Sylvia Nagy, USA, wurde in Budapest (Ungarn) geboren. Sie studierte ab 1976 an der Technical School of Ceramics in Budapest, ab 1979 Keramik und industrielles Design an der Moholy-Nagy-University of Art and Design in Budapest und von 1989-1990 Keramikdesign an der Parsons School of Design, New York(USA). Sylvia Nagy ist Mitglied in der International Academy of Ceramic Art(IAC). Seit 1984 wurden ihre Arbeiten in zahlreichen L\u00e4ndern gezeigt. Sie erhielt viele Preise, darunter den Spezialpreis des Internationalen Studios Kecskemet zur Nationalen Keramikbiennale 1988 in Ungarn und mehrere Preise der BWAC Gallery New York (2011,2013 und 2014). Die K\u00fcnstlerin lebt und arbeitet in New York.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Geist des Ortes durchstreift R\u00f6mhild Freies Wort 29.10.2021 In K\u00fcrze wird in R\u00f6mhild ein weiteres Kunstwerk in der \u00d6ffentlichkeit zu sehen sein, das von einer Teilnehmerin des Internationalen Keramik-Symposiums 2015 erschaffen wurde. Kurt Lautensack R\u00f6mhild. 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